Die "Nase des Monats"

Die Preisträger

Die "NASEN DES MONATS" - die Preisträger

Die Juroren waren sich einig:

Unter vielen lobenswerten Vorschlägen wurden bis heute folgende Menschen für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet:



Preisträger Session 2015

Horst Vogt
 

 
Horst VogtDie "Nase des Monats 2015" geht an Horst Vogt!

Der 74-Jährige ist seit unglaublichen 55 Jahren verantwortlich für das Elferratsgestühl der Prinzen-Garde sowie für die Insignien des jeweiligen Präsidenten. In dieser Zeit hat er nicht nur sechs Präsidenten - von Thomas Lissem bis Dino Massi - umsorgt, sondern auch keine einzige Sitzung seiner "PG" versäumt! Vogt, der den Rang eines Oberst hat, ist zudem seit 25 Jahren aktives Mitglied des Traditionskorps, seit 20 Jahren Hallenwart und war darüber hinaus über 30 Jahre für den Festkomitee-Elferrat verantwortlich.

klick!"Menschen wie Horst Vogt sind die Seele des Karnevals, ohne sie wäre der Fastelovend wie wir ihn kennen überhaupt nicht möglich", erklärt Horst Müller die Jury-Entscheidung.

"Horst erhält den Preis stellvertretend für die unzähligen Ehrenamtler, die in den Gesellschaften oft über Jahrzehnte lautlos im Hintergrund dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Diese sind die entscheidende Säule des Kölner Karnevals und uns ist es wichtig, der Öffentlichkeit einmal zu zeigen, dass Karneval viel mehr ist, als Spaß im Saal und Programm auf der Bühne.

klick!Karneval ist Leidenschaft das ganze Jahr über und leidenschaftlicher als Horst Vogt kann man den Karneval nicht leben!"


Typisch für Vogt:
Die Preisübergabe durch Horst Müller fand im Beisein von Prinzen-Gardist und Ex-Bauer Thorsten Schmidt in der Wagenhalle statt, wo das Urgestein des Kölner Karnevals die Prinzen-Garde-Wagen für den anstehenden Rosenmontagszug in Schuss bringt ...




Preisträger Session 2014

Kasalla-Crew-Mitglied Jens Knöttgen
 

 
Die "Nase des Monats 2014" geht an die "Roadies"

Jens KnöttgenSeit 2006 gibt es die "Nase des Monats" als Auszeichnung für ganz besondere Menschen im Kölner Karneval. Ins Leben gerufen hat diesen außergewöhnlichen Preis Horst Müller mit seiner GO GmbH, eine hochkarätig besetzte Jury aus Experten des Kölner Karnevals entscheidet über den Geehrten. Und in diesem Jahr geht die "Nase" nicht an eine Einzelperson sondern an eine Personengruppe, ohne die der Kölner Karneval nie den richtigen Ton treffen würde.

Ausgezeichnet werden die "Roadies" der kölschen Künstler, also die Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass die Auftritte funktionieren und Hunterttausende Jecke Spaß am Fastelovend haben können. Egal ob Fahrer, Techniker, Schlepper oder sonstige Crew-Mitglieder - ohne sie wären die Künstler nicht in der Lage, ihre Auftritte zu absolvieren.

"Sie stehen nicht im Rampenlicht, bekommen keine Orden und arbeiten hart, während ganz Köln feiert", so Horst Müller. "Und deswegen ist es an der Zeit, die Crew-Mitglieder in ihrer Gesamtheit auszuzeichnen. Sie sind ja zudem noch Seelentröster, Beobachter und absolut loyale Begleiter durch den Sessions-Wahnsinn. Diese Gruppe verdient absoluten Respekt und das möchten wir mit der "Nase des Monats" zum Ausdruck bringen!"


Stellvertretend für alle Roadies wird Kasalla-Crew-Mitglied Jens Knöttgen den von Künstler Dirk "Rollo" Jochmann gestalteten Preis überreicht bekommen, dessen Identifikation zu "seinen" Jungs sogar so weit geht, dass er sich das Bandlogo hat tätowieren lassen.



Preisträger Session 2013

Das Kölner Kinderdreigestirn
 

 
Die "Nase des Monats 2013" geht in diesem Jahr an ein Trio!

KinderdreigestirnDas Kölner Kinderdreigestirn, bestehend aus Prinz Moritz I. (Moritz Flock), Bauer Lucas (Lucas Rehfus) und Jungfrau Caroline (Caroline Broicher), bekam den renommierten Preis am Mittwoch (06.02.2013) bei der Aufzeichnung der Center-TV-Sendung "Rheinzeit Alaaf" überreicht.

Die "Nasen-Preis für Idealismus, Fleiß und Außergewöhnliches im Kölner Karneval" geht damit erstmals nicht an Erwachsene.

"Die drei erhalten diesen Preis stellvertretend für den kölschen Karnevalsnachwuchs, der uns in dieser Session viel Freude bereitet hat. So brauchen wir uns keine Sorgen um den kölschen Fasteleer zu machen", erklärte Horst Müller, Geschäftsführer von alaaaf.de!



Preisträger Session 2012

Ludwig Sebus
 

 
Mit der "Nase des Monats 2012" wird ein Mann ausgezeichnet, den man als Fastelovendslegende bezeichnen muss.

Ludwig SebusLudwig Sebus ist eine herausragende Figur des Karnevals. Da sind zum einen seine unzähligen Lieder, die den Fastelovend über Jahrzehnte geprägt haben. In der Session 1954/55 feierte Sebus seinen Durchbruch mit dem Hit "Jede Stein en Kölle". Es folgten Titel wie "Och Verwandte, dat sin Minsche" oder "Luur ens vun Düx noh Kölle", die noch heute von allen Generationen begeistert gesungen werden. Für seine Verdienste um den Kölner Karneval wurde Ludwig Sebus unzählige Male ausgezeichnet, für ihn als Musiker ist in diesem Zusammenhang besonders die Willi-Ostermann-Medaille wichtig, die er bereits 1968 erhielt.

klick!Ludwig Sebus wird aber nicht nur für seine musikalischen Werke ausgezeichnet, sondern vor allem auch für seine Rolle als großer Charmeur des Karnevals, der ein jecker Botschafter ist, wie man ihn sich besser nicht wünschen könnte. Auch mit seinen 86 Jahren sprüht Sebus noch vor Tatendrang, hat immer einen flotten Spruch parat und schafft es so, auch die Jugend für den Karneval zu begeistern.

Ludwig Sebus lebt Karneval jeden Tag und versprüht einen so ansteckenden Optimismus und so viel Lebensfreude, dass er jeden Jeck sofort in seinen Bann zieht. Durch seine unzähligen karitativen Auftritte hat er das gemacht, was den Karneval auszeichnet: Er hat vielen Menschen ganz viel Freude beschert!

Deshalb wird er nun für sein Lebenswerk mit der "Nase des Monats 2012"“ ausgezeichnet. Diese Ehrung soll eine Verneigung vor einem der Größten sein, den der kölsche Fastelovend je hatte!

Zur Person:

Ludwig Sebus
Geb.: 05. September 1925 in Kölle am Rhing
"Grand Charmeur" des kölschen Fastelovends



Preisträger Session 2011

Wilfried Wiltschek
 

 
Mit der "Nase des Monats" in der Session 2011 wird ein Mann ausgezeichnet, der während der gesamten Session ehrenamtlich dafür sorgt, dass die kleinen und großen Blessuren von Tanzgruppen, Bands, Roadies und Rednern schnellstmöglich und optimal versorgt werden.

Wilfried WiltschekWilfried Wiltschek ist selbstständiger Physiotherapeut und leistet seit 2001 Außerordentliches für den Kölner Karneval. Der ehemalige "Anti-Karnevalist", der erst durch seine Frau Claudia, ehemalige Marie der Nippeser Bürgerwehr, zum Karnevals-Liebhaber wurde, zieht Abend für Abend nach seinem normalen Praxisdienst durch die Säle und verarztet dort als Ersthelfer die Akutverletzungen der Aktiven. Zum überwiegenden Teil sind dies natürlich die Mitglieder der Tanzgruppen, aber auch eine verstauchte Hand eines Roadies oder die Bänderdehnung eines Musikers werden von dem 49-Jährigen vor Ort sofort behandelt, damit Spätfolgen verhindert werden.

Knapp 400 Einsätze absolviert der ehemalige Tänzer der Helligen Knäächte un Mägde – und alle "för ömesöns"! Im Gegenteil: 250 Rollen Tape pro Session, diverse andere Versorgungs-Utensilien und sonstige Posten kosten den "Physio met Hätz" sogar rund 3.000 Euro, die er aus der eigenen Tasche bezahlt!

Dieses einmalige Engagement, das alle Aktiven im Karneval in den höchsten Tönen loben, soll nun mit der "Nase des Monats 2011" geehrt werden.

Zur Person:

Wilfried Wiltschek
Geb.: 13.7.1961
Verheiratet mit Claudia Wiltschek, geb. Strauch. Ex-Marie der Nippeser Bürgerwehr (1991-1994)
Ein Kind : Sohn Luca, 9 Jahre alt
Seit 1993 im Kölner Karneval aktiv
Bis 2002 bei den "Hellige Knäächte un Mägde", dort vier Jahre Tanzgruppenleiter
Beruf: Physiotherapeut, selbständig

Einen Artikel über Wilfried Wiltscheks Alltag im Fastelovend finden Sie auf www.alaaaf.de in der Rubrik "Aktuelle News" (hier klicken), und unter diesem Link können Sie sich Videomaterial von der Pressekonferenz vom 28.02.2011 zur freien Verwendung downloaden.
Wilfried Wiltschek bei facebook besuchen: hier klicken



Preisträger Session 2010

1. Kölsche Obdachlosensitzung
 

 
Kölner Obdachlose werden im Alltag nicht nur mit Armut sondern auch mit Ausgrenzung, Einsamkeit und Perspektivlosigkeit konfrontiert. Ein Wunsch vieler Kölner Bürgerinnen und Bürger ist es, Kölner Obdachlose am "jecken Kulturgut" unserer Stadt teilnehmen zu lassen. Auf Initative des Kölner Husaren-Korps von 1972 e.V. wurde vor knapp einem Jahr ein Konzept entwickelt, das seine Geburtsstunde am Montag, dem 1. Februar 2010, in der Wolkenburg erlebte:

Das Damenkorps des Kölner Husaren-Korps von 1972 e.V. mit Präsidentin Helga Grube1. Kölsche Karnevalssitzung für Obdachlose und sozial schwache Mitbürger.

Unter der Schirmherrschaft von Elfi Scho-Antwerpes und der Organisation des Damenkorps des Kölner Husaren-Korps von 1972 e.V., wurde ein abwechslungsreiches Programm mit namhaften Karnevalisten wie Uli Teichmann, Jupp Menth, Thomas Cüpper, Kalauer, Kölsche Stääne, Kölsch Fraktion und Trompeter Lutz Kniep zusammen gestellt.

Veranstaltungsort war die Wolkenburg zu Köln, die wie alle Getränke von Geschäftsführer Dr. Rudolf von Borries kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Helga Grube und Brigitte KypkeFür das leibliche Wohl der etwa 300 Gäste war durch ein gemeinsames Mittagessen (Grünkohl mit Mettwurst) bestens gesorgt.
Alle Gäste wurden von ehrenamtlichen Helfern aus dem Damenkorps herzlichst bedient.

Der Tag war für alle Beteiligten so erfolgreich, dass die verantwortlichen Initiatoren auch in der Session 2011 eine 2. Obdachlosensitzung veranstalten werden!

Stellvertretend für das gesamte Damenkorps wird der Preis an Helga Grube und Brigitte Kypke, sowie der Schirmherrin Elfie Scho-Anwerpes verliehen.



Preisträger Februar 2009

Der ehemalige Schuldirektor Karl Becker
 

 
Karl Becker vermittelt seit vielen Jahren kölsches Kulturgut in Sprache und Gesang an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Dies geschah als Rektor der katholischen Hauptschule Großer Griechenmarkt, durch Kölschkurse für Jugendliche und im Leben und Spiel einer eigenen Hänneschen-Gruppe.

Foto: Klaus MichelsMit seiner ihm typischen Bescheidenheit bringt Becker der kölschen Jugend wichtige Werte und Kultur bei und weckt hierbei die Liebe der jungen Generation für Ihre Heimatstadt Köln.
Karl Beckers Engagement für die Jugend von Kölle ist diesem keine Last, sondern bereichert seine Freude an der kölschen Kultur.
Nach 42 Jahren endete am 31.01.2009 sein Dienst als Lehrer. 25 Jahre war Karl Becker verantwortlich als Rektor der katholischen Hauptschule Großer Griechenmarkt.

Sein Schwerpunkt in diesen Jahren war das Thema Brauchtum und so pflegte er hier z.B. seit langem sehr gute Kontakte zu den Bläck Fööss. Mit Bömmel Lückerath wurde bereits 1968 ein erster kölscher Gottesdienst in Porz auf den Weg gebracht.
Als Leiter des Literarischen Komitees im Festkomitee wird Karl Becker dem jecken Brauchtum auch in Zukunft erhalten bleiben. Genauso den zahlreichen Musikprojekten, die er mit namhaften Karnevalisten gegründet hat.

Karl Becker steht für Kölsche Musik und Sprache, welche er viele Jahrzehnte mit großem Einsatz der Kölner Jugend vermittelt hat.



Preisträger Januar 2009

Verena Gondro, Regimentstochter
der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. 

 
Foto: Klaus MichelsDie Tanzmarie der Prinzen-Garde begann bereits mit 3 Jahren ihre tänzerische Karriere.
Ihren Kindheitswunsch, einmal Marie zu sein, konnte sich die 24-jährige Bayer-Angestellte mit viel Einsatz im Kölschen Karneval erfüllen. Von der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken kam Verena zu den Zunft Müüss der KG Fidele Zunftbrüder, bis sie dann bei den Großen Kölner Landsknechten landete.

Ihre große Erfüllung war es dann, mit ihrem Lars Fröhlich bei der Prinzen-Garde zu tanzen. Die Nase des Monats Januar 2009 hat sich die Marie der Prinzen-Garde durch ihr spontane Hilfsbereitschaft in der Session verdient:
Andrea Ehrhadt, die Marie der Bürgergarde "blau-gold", saß in München fest und hätte eigentlich bei der Mädchensitzung der Großen von 1823 im Kölner Gürzenich tanzen sollen. Aber die Bürgergardistin konnte aus dem fernen Bayern nicht mehr rechtzeitig nach Köln kommen.
Nach 17.00 Uhr erreichte das Problem den Präsidenten der Bürgergarde Markus Wallpott. Der aktivierte kurzfristig die Marie der Prinzen-Garde Verena Gondro. Er wusste natürlich, dass die Tanzpaare der Bürgergarde und der Prinzen-Garde freundschaftlich verbunden sind und gemeinsam mit Peter Schnitzler trainieren.

An diesem Abend tanzte Verena mit dem Tanzoffizier der Bürgergarde Stefan Schadek im Gürzenich, dann ging es mit ihrer Prinzen-Garde in den Sartory und nach einem erneuten Wechsel der "Farben", fuhr sie mit der Bürgergarde zu einem finalen Auftritt nach Düsseldorf.

Verena Gondro ist beispielhaft für Freundschaft und Zusammenhalt im Kölner Karneval.



Preisträger November 2008

"Ne Tröötemann" - Karlheinz Jansen
 

 
Seit 1963 begeistert der Altmeister Karlheinz Jansen sein Publikum und schaffte es, bis zum heutigen Tag auf seinem legendären Susafon keinen Ton zu spielen.
Foto: Klaus MichelsWährend seiner Anfänge im Karneval war der "Tröötemann" noch bei der Feuerwehr in Köln im Dienst und bei einem Einsatz seiner Feuerwehr sah er das erste Mal seinen langjährigen "Wegbegleiter" auf einem Trödelmarkt am Heumarkt.
Das Susafon war zwar dreckig und schwarz, aber es konnte sein Herz von Anfang an erobern. DM 400,00 damals ein stolzer Preis, aber diese Investition sollte das Leben vom "Tröötemann" komplett verändern.

Auch mit 83 Jahren steht Karlheinz Jansen mit Freude auf der Bühne und sorgt für Tränen der Begeisterung bei seinem Publikum.
Noch immer unverzichtbar ist seine Teilnahme bei der Kultveranstaltung "Kölsche Weihnacht".

Wer sieht, wie der "Tröötemann" auch im hohen Alter das schwere Susafon auf die Bühnen des Karnevals trägt, der weiß wie sehr er seine Rolle liebt ...



Preisträger Januar/Februar 2008

Das Festkomitee des Kölner Karnevals
von 1823 e.V.

 
klick! Die "NASE DES MONATS" wird im Januar für einen besonderen Widerstand vergeben: Gegen die Entscheidung der Politiker wird für ein Stück Tradition und Volksnähe im Kölner Karneval gekämpft.

Mit dem demonstrativen Tragen der schwarzen Nase riefen die Mitglieder des Kölner Festkomitees zu Beginn des Straßenkarnevals 2008 zum friedlichen Widerstand auf und setzten ein Zeichen für den Erhalt der traditionellen Volkssitzung auf dem Kölner Neumarkt.

Zuvor beschloss der Rat der Stadt Köln am 29.01.2008 das Aus der Volkssitzung in traditioneller Form.
Stattdessen sollten Gespräche zwischen der Kölner Verwaltung und dem Festkomitee geführt werden. Die Idee der rot-rot-grünen Politiker: Eine "Volksproklamation auf dem Neumarkt" ohne Zelt.

"Wir sind entsetzt darüber, wie so genannte Volksparteien sich dazu entschließen, ausgerechnet eine zweitägige Volkssitzung zu moderaten Preisen und mit karitativem Zweck ohne jeglichen sachlichen Grund abzuschießen", erzürnte sich der Präsident des Kölner Festkomitees Markus Ritterbach.

klick!Bis heute ist der Rat der Stadt eine Antwort darauf schuldig geblieben, warum die Volkssitzung nicht mehr stattfinden darf.

Dem Festkomitee haben sich tausende weitere Kölner Jecke sowie zahlreiche Karnevalskünstler angeschlossen. Sie alle setzten ein Zeichen mit der schwarzen Nase.

Eine Nase, die nicht nur ein Symbol der Solidarität für die Volkssitzung geworden ist, sondern auch ein Zeichen dafür wurde, dass die Karnevalisten für ihre Traditionen kämpfen und sich nicht so schnell politischen Entscheidungen beugen.

Die "NASE DES MONATS" wird dem Kölner Festkomitee stellvertretend für diese beispiellose Bewegung im Kölner Karneval verliehen.

Die "NASE DES MONATS" - für eine Nase mit viel Courage!



Preisträger November 2007

De Bläck Fööss

 

klick! Es sind etwas stürmische Zeiten momentan mit Diskussionen, Meinungen und Versuchen von vielen, Situationen im Kölner Karneval zu erklären. Natürlich ist es schwierig, in so einer Lage "miteinander" zu sprechen und Dinge offen zu thematisieren.

Den Bläck Fööss gefallen einige Dinge derzeit auch nicht, und das haben sie offen und ehrlich und mit ganz viel "Jeföhl" mit ihrem neuen Lied auf den Weg gebracht.
Wir alle sind in der Pflicht auf Dinge, die nicht in Ordnung sind, hinzuweisen.

"Wehret des Anfängen" ist die Philosophie der Bläck Fööss. Wenn am 11.11. auf dem Heumarkt, wie geschehen, Alkoholleichen und überdimensionale Werbung das Bild des Kölner Karnevals beherrschen, und wenn unzählige VIPs den Heumarkt als Plattform für ihre Darstellung suchen, dann haben gerade die Bläck Fööss das Recht, eine Meinung öffentlich zu machen. Dann können wir alle nicht zusehen, wie Einzelne diesen großartigen Karneval in Verruf bringen und uns allen schaden.

Ja, die Bläck Fööss machen sich Sorgen, dass – wenn wir nicht aufpassen und einschreiten – Dinge auch in die falsche Richtung laufen. Was in den letzten Jahren am 11.11. passiert ist, ist ein Horror, und sollte uns eine Warnung sein.

Was wollen wir? Wir alle wollen unsere Freude, unseren Spaß haben, wenn die besten Künstler des Kölner Karnevals unentgeltlich auftreten.
Wir wollen eine Gemeinschaft, eine Familie, die "Fastelovend-Familie", die respektvoll miteinander umgeht. Dazu gehören alle Jecken, die Offiziellen, unsere Künstler und alle ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Und wenn die Fööss von allen "Jecken" sprechen, dann machen sie das mit ganz viel "Jeföhl".

Der Original-Liedtext von "Ävver bitte, bitte met Jeföhl!":

Am 11. 11. jeiht et widder loss,
Schirve, Splitter, Schläjereie, stinkbesoffene Pänz,
uns Altstadt es en Müllkipp, do kritt mer doch de Krämpf.
Vor der Bühne schwatze Sheriffs, Kameras und VIPs,
die Lück, für die mer singe wolle, krieje janix met.
Nä, dat wolle mer nit, dat bruche mer nit, dat simmer och nit.
Nä, nä, nä, do maache mer nit mih met, dat hät met Festelovend nix zo dun.
Mer singe jähn, mer laache jän, mer esse, drinke, danze jähn,
mer bütze jähn un mer fummele jän,
ävver bitte, bitte met Jeföhl!
Musik vum Computer ohne Hätz un Siel,
mer darf och nit mih setze, mer steiht nur op de Stöhl.
Preise wie em Edelpuff, do kütt Frau Schmitz nit met,
un wenn et dann nix zo laache jitt, jo blöder jeiht et nit.
Unsere schöne Fastelovend kann un darf nit ungerjonn.
Loss mer en häje, loss mer en pfläje. Jeder vun uns kann jet dun.
Jo, do maache mer met, et weed höchste Zick, dat bruche mer hück.
Jo, jo, jo do simmer jähn met dobei,
dann mäht dr Fastelovend widder Freud.




Preisträger Februar 2007

Georg Hinz und Lutz Langel für die
"Loss mer Singe" Kneipentour

 
klick! Sie festigen die Mitsing-Kultur der Kölschen und sie wecken bei Musikern und Künstlern die Lust, sich mit neuen, originellen Beiträgen an dieser Kultur und ihrer Weiterentwicklung zu beteiligen.

Georg Hinz, Lutz Langel und alle ihre ehrenamtlichen Freunde wollen unbekannte Lieder bekannt machen, neuen Bands und Künstlern eine Chance geben gegen die Etablierten zu bestehen und leisten so einen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der kölschen Liedkultur.

Wenn das Festkomitee Kölner Karneval diese Idee aufgreift und mit Erfolg auf der Prinzenproklamation umsetzt, dann ist die Idee dieser kommerzfreien Entwicklung
schon jetzt ein festes Brauchtum im Kölner Karneval.



Preisträger Januar 2007

"Dä Blötschkopp" Marc Metzger

 

klick! Moderner Stand up trifft Kölner Karneval!

Der Shooting Star am karnevalistischen Rednerhimmel gehört zu den großen Hoffnungsträgern im Kölner Karneval. Frech, witzig, unkonventionell, schnell und schlagfertig.

Der "Nachwuchsstar" nimmt alles auf die kölsche Schippe, was an ihm vorbeikommt. Präsidenten, Fotografen, Helmut Blödgen mit Kapelle, Kellner und Zu-spät-Kommer.

Standing Ovations eine ganze Session lang und ganz Köln freut sich auf seine Zugabe in der Session 2008.

Die "NASE DES MONATS" für frischen Wind auf der Bühne und für einen Künstler, der ein neues Publikum für den Karneval begeistern kann.



Preisträger November 2006

"Doof Noss" Hans Hachenberg

 

klick! Ein besonderes Lebenswerk wird mit dieser Auszeichnung geehrt.

Der heimatverbundene Humorist aus Bergisch Gladbach begeisterte über 6 Jahrzehnte sein Publikum in den großen und kleinen Sälen des Rheinlandes.

Mit der "Doof Noss" hat Hans Hachenberg 60 Jahre lang seinem Publikum eine urkölsche und einmalige Type im Sitzungskarneval geschenkt. Mit köstlichen Pointen und zotenfreien Geschichten über seine kölsche Familie begeisterte der Ausnahmekünstler sein Publikum.

Die "Doof Noss" sprach über verflixte Geschichten und Situationen, bei denen auch
die Obrigkeit herausgefordert wurde, ohne das eigene Überleben aufs Spiel zu setzen.

Hans Hachenberg führte dem Publikum immer die sehr menschliche Form des kölschen Fastelovends vor.



Preisträger Februar 2006

Robert Greven,

Initiator der Wohltätigkeitssitzung "Dat kölsche Hätz".

klick!Robert Greven, Initiator der Wohltätigkeitssitzung "Dat kölsche Hätz", sorgt seit Jahren uneigennützig dafür, dass krebskranken Kindern und ihren Familien geholfen wird.

Seit 2001 organisiert er alljährlich eine Karnevalssitzung in den Kölner Sälen, deren Erlös ausschließlich und vollständig dem Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln zufließt.

Robert Greven übernimmt hierbei mit "Dat kölsche Hätz" alle organisatorischen und wirtschaftlichen Verantwortungen. Die Künstler und Vermieter helfen durch unentgeltliche Auftritte und stark reduzierte Kosten mit.

Der selbständige Kaufmann Robert Greven ist seit 2005 auch Vorstandsmitglied des Fördervereines für krebskranke Kinder e.V.

Siehe auch: www.dat-koelsche-haetz.de



Preisträger Januar 2006

Andrea Ehrhardt,

Tanzmarie der Bürgergarde "blau-gold"

klick!Nach einem Bänderriss hatte die Garde-Marie fest auf die Zähne gebissen, um nach nur zwei Wochen schon wieder auf der Bühne zu stehen und das Publikum zu begeistern.

Die 1,68 m große Projektmanagerin gewann so in dieser Session die Herzen aller Zuschauer.

Denn nicht nur Fleiß, Talent und ein schönes Lachen zeichnen eine Tanzmarie aus - die 100%ige Liebe zum Karneval und das "Alles-Geben" machen Andrea Erhardt zu unserer "NASE DES MONATS".






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